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Posts

MATMOS

  1. Juni, 18:00, Neue Musik Zentrale

Foto von Charlotte Bonin

Auf ihrer Welttournee macht das US-amerikanische Duo Matmos als einzige Station in Deutschland in Essen Halt. Matmos sind bekannt für ihre experimentelle Praxis, bei der sie Alltagsgeräusche, ungewöhnliche Klangquellen und konzeptuelle Ansätze zu komplexen elektronischen Kompositionen verarbeiten. Im Rahmen eines Workshops im SANAA-Gebäude gemeinsam mit den Studierenden von Sound Practice Research entwickeln sie aus dieser künstlerischen Arbeitsweise heraus ein eigenes Konzertformat. Die Ergebnisse des Seminars werden hier öffentlichen präsentiert.

Eintritt frei.
Eine Sound Practice Research-Veranstaltung des Folkwang Instituts für Pop-Musik in Kooperation mit der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr e.V.

stromspiesser XX

Sonntag 28. Juni, 15:30 Uhr, Zeche General Blumenthal, Schacht 7, Westcharweg 101, 45659 Recklinghausen

(c) Jin-A Lee

mit:
Mylène Kroon
Tim Pauli 
Sey Lee 

Nicht zum ersten Mal in einer Zeche verortet, aber doch in einer neuen Stadt: stromspiesser XX feiert Premiere in Recklinghausen! In der imposanten Industrieanlage der Zeche General Blumenthal, welche vom Blumenthal e.V. seit 2016 renoviert und rehabilitiert wird, treten unsere Künstler:innen der zwanzigsten Ausgabe auf: Mylène Kroon, Tim Pauli und Sey Lee. Freut euch auf die Erforschung von maschinellen und menschlichen Stimme von Mylène, eine Lecture Performance von Tim und eine räumliche Performance mit Metronomen von Sey.

Vielen Dank an Stephan Widera und Blumenthal 7 e.V., dass stromspiesser in der Zeche stattfinden kann!


Hinweise zur Anreise mit ÖPNV:
Aus Essen: RE42 um 14:16 nach Recklinghausen HBF -> Am HBF Bus 219 um 15:05 in Richtung Marl Mitte, Ausstieg Westcharweg.
Aus Bochum: RE41 um 14:12 nach Rechklinghausen HBF -> Am HBF Bus 219 um 15:05 in Richtung Marl Mitte, Ausstieg Westcharweg.
Aus Dortmund: S2 um 14:48 nach Rechklinghausen HBF -> Am HBF Bus 214 um 15:31 in Richtung Herten Mitte, Ausstieg Westcharweg.


Freier Eintritt. Gestaltung von Hannah Tischer. Foto von Jin-A Lee.
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

GNMR Residenzen 2026

Nils Mosh und Amit Buium sind unsere diesjährigen Residenzler*innen!

Im Rahmen der Residenz (Klangkunst) untersucht Nils Mosh per field recordings zusammen mit dem Fotograf Daniel Chatard in dem Langzeitprojekt „Equator of Inequality“ die sozioökonomische Fragmentierung des Ruhrgebiets entlang der Autobahn A40. Für die Zeit in der Neuen Musik Zentrale wird Mosh das umfangreiche Archiv aus seinen field recordings und narrativen Interviews kuratieren und kompositorisch aufarbeiten. Aus den selektierten Geräuschen wird er ein samplebasiertes Instrument bauen, bei dem die Fotografien Daniel Chatards für Besuchende interaktiv spielbar werden. Da mehrere Klangquellen gleichzeitig aktiviert werden können, entsteht ein unvorhersehbarer, vielschichtiger Dialog zwischen den Besuchenden. Die Installation wird so zum sozialen Raum, der zur Diskussion über urbane Ungleichheit anregt.

Foto von Sofia Brandes

Nils Mosh ist ein Field Recordist und Klangkünstler, 1983 in der Nähe von Essen geboren. Seine künstlerische Praxis, die an der Schnittstelle von Dokumentation, Wissenschaft und Kunst angesiedelt ist, umfasst oft langfristige Projekte, die die akustische Umgebung seiner lokalen Umgebung untersuchen. Mosh dokumentiert akribisch das Zusammenspiel von Strukturen, Menschen und anderen Tieren, wobei er besonderes Ohrenmerk auf subtile gesellschaftliche und akustische Phänomene legt, die beim alltäglichen Hören oft verpasst werden.

Im Rahmen der Residenz (multimediale Komposition) untersucht Amit Buium Geschlechtsangleichung als ein langsamer Prozess der physischen, sozialen und spirituellen Bewegung von Entfremdung hin zu Zugehörigkeit. Das entstehende Stück erforscht den transformierenden Körper unter dem Einfluss geschlechtsangleichender Maßnahmen, die damit einhergehenden körperlichen Empfindungen und die sich stetig weiterentwickelnde Verbindung zwischen Körper und Geist.

Foto von Eden Chen

Amit Buium, geboren 1998 in Israel, ist eine in Köln lebende Musikerin. Sie begann ihre musikalische Laufbahn als Gitarristin und Songwriterin und veröffentlicht seit ihrem 17. Lebensjahr Musik unter dem Alias Cherry Coloured. Sie studierte Komposition an der Jerusalem Academy of Music and Dance bei Talia Amar und Amnon Wolman und begann 2025 ihr Studium der Instrumentale Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Brigitta Muntendorf und Oxana Omelchuk. Sie war in verschiedenen musikalischen Projekten aktiv, darunter das experimentelle Singer-Songwriter-Trio Omek Ha'Aruba, die Post-Hardcore-Band ITAKO und diverse Free-Improvisationsprojekte.

Die Residenzen sind Teil des Projektes "Zentral im Quartier", ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.

FRIM

FRIM ist ein offener, interdisziplinärer Raum für Improvisation und Austausch. Unter der Leitung wechselnder künstlerischer Gastgeber improvisieren wir gemeinsam und reflektieren den Prozess. Jede Sitzung beginnt um 20:00 Uhr in der Neuen Musik Zentrale (Viehofer Platz 18, 45127 Essen). Komm vorbei und improvisiere mit uns!

Nächsten Termine:
26.05 mit Ronan Whittern
09.06. mit Theo Voerste
23.06. mit Mattia Belz
07.07. mit Tim von Malotki

FRIM wird von Fabian Deschler organisiert.

FRIM ist ein Projekt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt vom Regionalverband Ruhr.